Indonesien
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Die äquatoriale Inselkette ist bezüglich der Fläche und Einwohnerzahl der grösste Staat Südostasiens und der grösste Inselstaat sowie mit etwa 240 Millionen Einwohnern die viertgrösste Nation der Welt. Die Landfläche Indonesiens verteilt sich auf 17.508 Inseln (von denen rund 6.000 bewohnt sind). Indonesien erstreckt sich in nord-südlicher Ausdehnung von etwa 6° nördlicher Breite bis 11° südlicher Breite über rund 1.875 km, in west-östlicher Ausdehnung von 95° bis 141° östlicher Länge über mehr als 5.000 km.
Nördlich von Indonesien liegen Malaysia, Singapur, das Südchinesische Meer, die Philippinen und Palau, östlich Papua-Neuguinea, südlich Australien und der Indische Ozean, letzterer liegt auch westlich von Indonesien. Gegen West-Malaysia und Singapur wird Indonesien durch die Strasse von Malakka abgegrenzt, gegen die Philippinen durch die Celebes See.
Zu Indonesien gehören die Grossen (ausser dem Nordteil Borneos) und die Kleinen Sunda-Inseln (ausser Timor-Leste) sowie die Molukken, und damit der grösste Teil des Indonesischen Archipels, ausserdem gehört die Westhälfte Neuguineas (West-Papua, ehemals Irian Jaya) zu Indonesien. Damit liegt Indonesien nicht nur in Asien, sondern hat auch Anteil an Australien.
Die Hauptstadt Jakarta hat etwa 11 Mio. Einwohner und liegt auf Java, der Hauptinsel, auf der mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes lebt. Flächenmässig grösser als Java sind Kalimantan (Borneo, im Norden liegen Ost-Malaysia und Brunei), Sumatra und Sulawesi. Weitere bekannte Inseln sind das touristisch interessante Bali und Komodo, die Heimat des Komodowarans. Durch das umstrittene Projekt Transmigrasi (siehe Literaturhinweis) wurde versucht, das Problem der Bevölkerungskonzentration auf der Insel Java zu lösen, was v.a. auf Borneo und Sulawesi zu schwerwiegenden Zusammenstössen mit der heimischen Bevölkerung führte. |
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