Ho-Chi-Minh-Stadt ist die grösste Stadt Vietnams. Sie liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas, auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Namen Saigon war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Südvietnam.
Ho-Chi-Minh-Stadt bekam ihren Namen im Jahr 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Da auch der vietnamesische Name Thành Phố Hồ Chí Minh etwas sperrig ist, wird auch in Vietnam die Stadt häufig Sài Gòn genannt, obwohl dies offiziell nur den ersten Bezirk von Saigon-Stadt bezeichnet.
Als Abkürzung sieht man oft TPHCM bzw. HCMC oder HCM City (vietnamesisch bzw. englisch).
Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Volksrepublik Vietnam (Nordvietnam).
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