Die Isla de Margarita ist eine karibische Insel, die zum Staatsgebiet Venezuelas gehört. Sie ist Teil der Kleinen Antillen. Sie bildet den Hauptteil des Bundesstaates Nueva Esparta. Auf ihr liegt auch die Hauptstadt des Bundesstaates, La Asunción. Grösste Stadt ist Porlamar.
Vor der Ankunft der Europäer bewohnten die Guaiqueri, Nachfahren der Kariben und Arawaks, die Insel, welche sie Paraguachoa nannten (das bedeutet Ort mit reichen Fischgründen); siehe auch Präkolumbische Kulturen.
Während seiner dritten Reise entdeckte Christoph Kolumbus im August 1498 die Insel. Laut Überlieferung „entdeckten“ ihn die Perlenfischer der Eilande und sollen die Spanier reich beschenkt haben (Isla de Margarita, Insel der Perle; aus dem Griechischen: margarita = die Perle). Ihre Freundlichkeit und Friedfertigkeit brachte der indigenen Bevölkerung Indigene Völker ebenso wie der auf den anderen karibischen Inseln nur wenig Spass, denn binnen weniger Jahre war sie fast völlig ausgelöscht.
Heute ist die Isla de Margarita ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel in der Südkaribik, das vor allem bei Nordamerikanern, aber auch unter Festlands-Einheimischen und Touristen aus den übrigen südamerikanischen Ländern sehr beliebt ist.
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