Kosice
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Kosice (deutsch Kaschau, ungarisch Kassa, neulateinisch Cassovia) ist eine Stadt in der Ostslowakei, nahe den Grenzen zu Polen, der Ukraine und Ungarn am Fluss Hornád. Sie hat zirka 235.000 Einwohner und ist damit die zweitgrösste Stadt des Landes.
Kaschau ist ein natürliches Zentrum der gesamten Ostslowakei, Hauptstadt eines Landschaftsverbands und eines Bezirks, griechisch-katholischer sowie evangelischer Bischofssitz, seit 1995 Sitz des römisch-katholischen Erzbistums in der Ostslowakei, Universitätsstadt, Sitz des slowakischen Verfassungsgerichts und ein Zentrum der ukrainischen und der Sinti und Roma-Minderheit in der Slowakei. So gibt es hier das einzige Theater Europas in Romani, der Sprache der Sinti und Roma. Obwohl der Anteil der ungarischen Bevölkerung (3,78%) höher ist als jener der anderen zwei Minderheiten, gilt eher nicht Kaschau, sondern Komárno als das Zentrum der ungarischen Minderheit.
Zudem besitzt die Stadt eine wichtige Funktion für den Ost-West-Verkehr, der Italien und Österreich mit der Ukraine und Russland verbindet. |
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