Peking
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Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik China und hat eine über dreitausendjährige Geschichte. Der chinesische Name lässt sich mit Nördliche Hauptstadt übersetzen. Peking ist heute eine Regierungsunmittelbare Stadt, das heisst sie ist direkt der Zentralregierung unterstellt und damit Provinzen, Autonomen Gebieten und Sonderverwaltungszonen gleichgestellt.
In der eigentlichen Stadt, dem geografischen Stadtgebiet, leben 7.490.601 Menschen mit Hauptwohnsitz, das gesamte Verwaltungsgebiet Pekings hat 14.933.274 Einwohner (Stand jeweils 1. Januar 2005). Davon sind 11,629 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 3,3 Millionen temporäre Einwohner (liudong renkou) mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung (zanzhuzheng).
Das 16.807,8 Quadratkilometer grosse Verwaltungsgebiet Pekings - das entspricht ungefähr der Fläche von Thüringen oder der Steiermark - stellt kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar. Es wäre mit seiner dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur eher mit einer kleinen Provinz vergleichbar.
Peking ist das politische und kulturelle Zentrum Chinas. Aufgrund der langen Geschichte beherbergt die Stadt ein weltweit einmaliges Kulturerbe. Sehenswert sind der Tiananmen-Platz (chinesisch "Platz des Tors des himmlischen Friedens"), die Verbotene Stadt mit dem 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten ehemaligen Kaiserpalast und verschiedene Tempel. Peking ist Austragungsort der Olympische Sommerspiele 2008. |
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